1. Juli 2022

Betreuerinnen sind das „Herzstück“

15-jähriges Bestehen von „in domo – betreutes Wohnen zu Hause“ gefeiert

Bei der nachgeholten Jubiläumsfeier wurden allen für den engagierten Einsatz zum Wohle älterer und hilfsbedürftiger Menschen gedankt. Foto: Helene Strasser

Geiselhöring. (hs) Mit Rückblick, aktuellem Überblick und Ehrungen feierte „in domo“ am Montagabend sein 15-jähriges Bestehen im Gasthof Hagn in Sallach.

 

Aufgrund vieler Anfragen von Angehörigen hilfsbedürftiger Menschen rief der damalige Leiter des Seniorenheimes Geiselhöring, Bernhard Krempl, im Oktober 2006 die Einrichtung „in domo“ als Angebot für betreutes Wohnen zu Hause ins Leben. Eine Anschubfinanzierung des Bayerischen Sozialministeriums ermöglichte es, dass eine Sozialpädagogin, nämlich Helene Giglberger, eingestellt werden konnte.

 

Sie ist bis heute als Anlaufpunkt, Organisatorin und Bindeglied zwischen Angehörigen, Senioren und Betreuerinnen der Motor dieser Sozialeinrichtung. An diesem Abend führte sie durch das Programm. Dabei schlug sie den Bogen von der Anfangszeit von in domo bis zum Herbst 2021, in dem es durch die laufend steigenden Coronazahlen nicht möglich war, die 15-Jahrfeier abzuhalten. Umso mehr freute sie sich, an diesem Abend die Feier zusammen mit allen ehrenamtlich Tätigen und mit dem Leiter des Seniorenzentrums, Ralf Neiser, nachholen zu können.

Einsätze im Wandel der Zeit

Während in domo in der Anfangszeit hauptsächlich von Kunden genutzt wurde, die noch keine Pflegeeinstufung hatten und deshalb privat abgerechnet wurden, hat sich das Einsatzfeld seit Einführung der fünf Pflegestufen sehr gewandelt und erweitert. Denn neben Einzelbegleitung in Bezug auf Betreuung und Alltagsbegleitung können auch haushaltsnahe Dienstleistungen durch niedrigschwellige Betreuungsangebote von den Pflegekassen abgerechnet werden. Ab März 2020 mussten die Besuche und Aktivitäten von in domo aufgrund der Corona Pandemie zweimal ganz eingestellt werden. Das war für alle Beteiligten schwer, denn einerseits war Vorsicht geboten, andererseits waren aber gerade die Senioren auf Hilfe angewiesen.

 

Inzwischen kann endlich auch wieder Frühstück mit Gedächtnistraining stattfinden und auch die Betreuungsgruppe kann sich wieder regelmäßig treffen. Das Senioren-Sommer-Programm, das es seit Juli 2011 gibt, musste 2020/2021 ebenfalls ausfallen und kann dieses Jahr Mitte Juli wieder beginnen.

 

Derzeit werden 61 Senioren von 33 Ehrenamtlichen betreut. Davon sind 30 Damen in der Begleitung und Alltagsunterstützung tätig und drei Herren übernehmen Gartenarbeiten. Seit Bestehen von in domo wurden 65 Fortbildungen für die Ehrenamtlichen angeboten.

 

Die Seniorenbetreuerinnen bezeichnete Helene Giglberger als das „Herzstück“ von in domo. Ob durch Besuche, Haushaltshilfen, Einkaufen, Fahrdienste oder Gartenarbeiten – das Wichtigste ist der persönliche Kontakt zu den Senioren. Auch wenn all diese Aufgaben mit einer Aufwandsentschädigung vergütet werden, ist und bleibt es doch ein Ehrenamt.

 

Abschließend dankte die Einsatzleiterin ihrem Team für die Treue und Zuverlässigkeit im Dienst am Nächsten. Weitere Dankesworte richtete sie an Christa Hundsamer, die ihr als Unterstützerin in allen Belangen immer zuverlässig zur Seite steht und an den Leiter des Seniorenzentrums Ralf Neiser, für die ideelle, materielle und auch moralische Unterstützung. Ihre Festrede schloss Helene Giglberger mit Zitat von Wilhelm von Humboldt: „Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben“.

Für langjährige Treue geehrt

Mit einem kurzen Rückblick an die Anfangszeit begann daraufhin Ralf Neiser seinen Dank an Helene Giglberger und bescheinigte ihr großes Engagement und eine in jeder Hinsicht umsichtige Menschenführung.

 

Da die Mitarbeiterinnen des ehrenamtlichen Teams diese Eigenschaften an ihrer „Chefin“ ebenso zu schätzen wissen, hat Birgit Bergmaier ein Album für sie zusammengestellt, in dem sich jede ihrer Kolleginnen mit einem persönlich gestalteten Blatt verewigte und überreichte dieses im Namen aller Mitarbeiterinnen.

 

Bei der nun anstehenden Ehrung überreichten die Verantwortlichen von in domo an jede Mitarbeiterin einen Sonnenblumenstrauß und ein Schmankerlkörberl. Anstelle der Blumen erhielten die Männer eine flüssige Belohnung zum Brotzeitkörbchen. Für bereits 15-jährige ehrenamtliche Mitarbeit wurden geehrt: Monika Lichtinger, Anna Sattler, Helene Strasser, Anita Fink, Barbara Maier und Petra Ertl. Seit zehn und mehr Jahren sind für in domo tätig: Gerti Glaser, Luminitia Frank, Dieter Vogl, Angelika Bauer, Natalie Hecht, Edeltraud Schroll, Birgit Aretz, Christa Hundsamer, Anna Torskij, Manuela Herrmann, Helga Reiser, Brigitte Schindlbeck, Hermine Rex, Christa Schindlbeck, Evi Wocheslander, Birgit Bergmaier, Christoph Hundsamer und Eva Kajanne. Weitere Frauen wurden für kürzere Zugehörigkeit geehrt.

 

Nach den vielen Worten, die der Seele guttaten und der Entgegennahme der Geschenke kamen am Ende die „Labung des Leibes“ und der unterhaltsame Austausch untereinander auch nicht zu kurz.

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