12. September 2022

Zu Gast im Schloss des Barons

Senioren-Sommer endet mit einer Führung in Sünching

Vom Schlossherrn persönlich wurde die große Gruppe von in domo empfangen. Foto: Birgit Bergmaier

Geiselhöring. (hs) Ein gefragter Abschluss des Senioren-Sommerprogramms von in domo war die Besichtigung des Sünchinger Schlosses. Die große Gruppe, die unter Leitung von Helene Giglberger in Fahrgemeinschaften aus Geiselhöring und Umgebung gekommen war, wurde vom Schlossherrn Johann Carl Freiherr von Hoenning O´Carroll vor dem Eingangsportal empfangen.

 

Von ihm erfuhren die interessierten Besucherinnen und Besucher bei einer aufschlussreichen Führung, wie es ist, in einem Schloss zu wohnen. Dabei erzählte er viel Interessantes aus der Entstehungsgeschichte des Schlosses. Die Gruppe erfuhr, dass der bayerische Oberhofmeister und Minister Joseph Franz Graf von Seinsheim durch Hofbaumeister Francois Cuvilliès von 1758 bis 1761 die „Wasserburg“ in der heutigen Form erbauen ließ. Das in der Form achteckige, imposante, aber schlichte Äußere lässt kaum erahnen, dass es sich hier um eines der herausragenden Landschlösser Süddeutschlands handelt, ein Gesamtkunstwerk des höfischen Rokoko in Bayern. Der Schlossherr führte persönlich die Gäste durch das beeindruckende Gebäude, angefangen von der Schlossküche bis hin zur zweigeschossigen Schlosskapelle.

 

Während am Hochaltar die Himmelfahrt Mariens mit geschnitzten in weiß gefassten Figuren dargestellt ist, zeigt das prächtige Deckenfresko darüber die Erwartung Mariens im Himmel. Der Schlossbesitzer erklärte, dass die umfangreichen Holzschnitzarbeiten im Schloss von Ignaz Günther ausgeführt wurden, während die Stuckarbeiten vom Münchner Hofstukkateur Franz Xaver Feichtmayr stammen und der geniale Ignaz Günther auch die Deckengemälde geschaffen hat.

 

Anekdoten erzählt

 

Während der Führung erzählte der Baron in humorvoller Weise über die Familiengeschichte und verstand es, diese immer wieder mit Anekdoten auszuschmücken. Als besonders beeindruckend empfanden die Gäste den Festsaal, in dessen gigantischem Deckengemälde der Götterhimmel, umgeben von den vier Jahreszeiten und den vier Elementen, dargestellt ist. Die Stuckarbeiten an den Wänden zeigen unter anderem die zwölf Sternzeichen und laden in Verbindung mit der Möblierung den Betrachter zum längeren Verweilen ein. Beeindruckt zeigte sich die Besuchergruppe auch davon, dass sich das Schloss nicht als Museum präsentiert, sondern vom Baron und zeitweise von Familienangehörigen bis heute bewohnt und gepflegt wird.

 

Mit herzlichen Worten dankte in domo-Leiterin Helene Giglberger Baron von Hoenning O‘Carroll für die Führung und den gewährten Einblick. Danach machte sich der Großteil der Gruppe noch auf den Weg nach Taimering, wo man sich im Garten des „Cafè Mariannenhof“ zu Kaffee und Kuchen traf.

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